Buchempfehlung: „Think! Before it’s too late“ von Edward de Bono

Think-before-it-is-too-late_De-BonoDas Buch „Think! Before it’s too late“ von Edward de Bono ist ein inhaltsschweres, aufschlussreiches an einigen Stellen aber auch in sich redundantes Buch zum Thema des strukturierten Denkens, insbesondere des strukturierten kreativen Denkens. Die Zusammenhänge zwischen der Arbeitsweise des Gehirns („Hardware“) und dem methodenbasierten strukturierten Denken („Software“) sind anschaulich dargestellt. Die enormen, in der Praxis bewiesenen, Potenziale eines „anderen Denkens“ sind gut herausgearbeitet. Die Grundsatzfrage, was denn überhaupt neu am Ansatz von de Bono ist und warum es ein anders Denken ergänzend geben sollte, auch in Schulen und an Universitäten, ist plastisch beschrieben.

Wir sind gut mit unserer vorhandenen Art des Denkens, können aber sehr viel besser werden, gerade für Fragestellungen im zwischenmenschlichen Bereich, zur Kreativität und bei Fragen zum zukünftigen Design von Konzepten.

Die „alten“ Prinzipien des Denkens haben ihr Fundament im Umfeld von Logik, Mathematik, Wahrheit und Argumentation. Neue Prinzipien des Denkens ziehen hingegen ergänzend auch Inspiration, Wahrnehmung, Erfahrung und Potenziale in Erwägung, wo es kein Richtig oder Falsch gibt. Ganz neue Möglichkeiten von Problemlösungen und Kreativität entstehen. Dabei spielt das laterale Denken eine wichtige Rolle. Gerade auch die oft überraschende andere Arbeitsweise unseres Gehirns, als wir es annehmen würden, sind treffend beschrieben. Das Thema des Denkens an sich, die Lücken heutiger Denkmuster, die enormen Potenziale und der Handlungsbedarf in diesem Themenfeld sind leicht zu erkennen.

Zahlreiche von de Bono entwickelte und oft weltweit bekannte Denk-Methoden werden angesprochen und in einen Kontext gebracht, so dass dieses Buch ein hervorragendes Einsteigerbuch ist, um die Grundlagen und die Breite des Themas zu erschließen. Angerissen werden creative thinking, design thinking, perceptual thinking, lateral thinking, parallel thinking, exploratory thinking, action thinking, value thinking und Septines.

Zweifelsohne ein Buch, das man lesen muss, wenn man sich ernsthaft mit dem Thema des methodischen Denkens befassen möchte.

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