(12/17) Interne entwickeln Ideen besser als Externe – ein Trugschluss

Der Glaube, dass neue, wirklich gute Ideen nur von intimen Kennern der eigenen Organisation, der Produkte und des Geschäftsmodells, also von Internen, stammen können, ist weit verbreitet. Ein Trugschluss!

Vermeintlich benötigte Unternehmenskenntnis ist nicht nur gar nicht erforderlich für das Entwickeln neuer, zukunftsträchtiger Ideen und Ansätze. Die Befangenheit durch tiefes internes Wissen, unternehmenspolitische Abhängigkeiten und interne Verwurzelung in der Organisation behindern sogar dabei, neue, revolutionäre und quergedachte Ideen zu erzeugen. Mit diesen Herausforderungen ist ein externer Ideenentwickler nicht belastet. Er ist kreativ, kennt die benötigten Methoden und verfügt über Wissen zu nationalen sowie internationalen Trends. Er ist unbefangen, unabhängig und hat breite Branchenkenntnisse.

Und wie gesagt: Das Resultat externen Ideenentwickelns muss nicht immer gleich das neue „Internet of Everything“ oder das „Software Defined Irgendwas“ hervorbringen. Auch bodenständige Innovationen ohne komplexen Technologieeinsatz können für ein Unternehmen bahnbrechende Weiterentwicklungen darstellen. airbnb hat es uns beeindruckend bewiesen: Sie stellen lediglich eine (recht simple) Plattform für die Vermittlung von Wohnraum von privat an privat bereit, was ja nichts anderes ist als ein Kleinanzeigensystem. Ein riesiger weltweiter Erfolg – basierend auf einer neuen Idee.

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